Fortbildung: Klarheit und faire Grenzen in der Hundeerziehung | 27.-29. November 26

Korrekturen, Tabus und räumliche Begrenzung | Jan Nijboer

Fortbildung für Hundetrainer, Hundeerziehungsberater und alle Hundeberufler*innen sowie interessierte Hundefreund*innen

Fr 27. November 17:00 – So 29. November 16:00 Uhr

Grenzen setzen – Warum, Wie, Wann?
„So viel wie nötig, so wenig wie möglich!“ – Zitat von Jan Nijboer

Zwischen biologischer Notwendigkeit und ethischer Verantwortung

„Ein Hund braucht Grenzen.“ – Dieser Satz fällt oft, doch was bedeutet er in der modernen Hundeerziehungsberatung wirklich? Als Hundeerziehungsberatende stehst du täglich vor der Herausforderung, Kunden zu erklären, wie sie ihrem Hund Orientierung bieten, ohne in veraltete Gehorsamkeitstraining zu verfallen oder eine sichere Bindung zu gefährden.

In dieser Fortbildung geht es um die psychologische und physische Wirkung von Begrenzung. Wir analysieren, wann eine Korrektur ein notwendiges Feedback ist und wann sie lediglich Frust auf beiden Seiten erzeugt. Wir hinterfragen gängige Annahmen und geben dir Input an die Hand, um Grenzen so zu setzen, dass sie Sicherheit geben und Beziehung ermöglichen – statt einzuengen.

Kerninhalte der Fortbildung:

  • Die Korrektur unter der Lupe: Wann ist sie ein sinnvolles Informationstool und wo liegt die Grenze zur psychischen Überforderung? Wir besprechen das Timing, die Intensität und deswegen auch die individuellen Hundepersönlichkeiten.
  • Hausregeln & Räumliche Begrenzung: Privilegien des Menschen, warum sie wichtig sind. Wie Begrenzung im häuslichen Umfeld zur Entspannung und Orientierung beiträgt, anstatt Stress zu schüren.
  • Die Leine als Kommunikationsmittel: Mehr als nur eine Sicherung. Taktile Kommunikation über die Leine. Die Leine als „Notbremse“, z.B. in Hundekontakten Abbau der Leine: Bezugsperson werden durch Management von Aussenreizen.
  • Das „Tabu“ definieren: Was wird tabuisiert? Eigene Gefahr, Gefahr für Andere oder Gefahr für die eigene soziale Gruppe, Ressourcenverwaltung. Wie wird es, für den Hund kontextuell nachvollziehbar, nachhaltig aufgebaut, ohne Angst zu schüren? Welche Schritte sind erforderlich, sodass Kunden auch auf Distanz Einfluss nehmen können auf ihre Hunde?
  • Analyse & Coaching: Was braucht der Hund? Was braucht der Mensch? Wie vermittelst du deinen Kunden den Spagat zwischen Durchsetzungsvermögen und Empathie?


Dein Benefit: Du lernst, Grenzen nicht als nur Einschränkung, sondern als Beziehungsbestandteil zu vermitteln. Nach diesem Seminar kannst du Kunden präzise vermitteln, wie Begrenzung, Grenzen setzen und klare Regelstrukturen das Zusammenleben sowohl für den Hund als auch dem Menschen zugutekommt.

Zitat Jan Nijboer:
„Wer Liebe gibt und Grenzen setzt, bekommt einen Hund, der einen wertschätzt.“

Anmeldeschluss
26. Oktober 2026 (spätere Anmeldungen auf Anfrage)

Informationen

27. – 29.11.2026
Freitag | 17:00 – 22:00 Uhr
Samstag | 10:00 – 18:00 Uhr
Sonntag | 10:00 – 16:00 Uhr

Ausbildungszentrum Triple-S
Berghaus Oberbölchen
4458 Eptingen

max. 18 Teilnehmer*innen
mind. 9 Teilnehmer*innen

Anmeldeschluss: 
26. Oktober 2026
(spätere Anmeldungen auf Anfrage)

Jan Nijboer

ist Begründer von Natural Dogmanship®, Fachbuchautor, Coach & Supervisor, Dozent in verschiedenen Ausbildungen im Hundebereich, Autor für verschiedene Hundefachmagazine, Inhaber der “Natural Dogmanship® Zentrale” und Leiter des “Instituts für Hundeerziehungsberatung”, in dem die Fachausbildung zum / zur Hundeerziehungsberater*in angeboten wird.

Anmeldung

Du kannst Dich telefonisch +41 62 299 20 73, per E-Mail oder mit dem Formular anmelden.

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